6 Mythen zum Thema Wärmepumpentechnik

Bei der Wahl des Heizsystems geht der Trend deutlich in Richtung Nachhaltigkeit. Das Bewusstsein für die Umwelt spielt eine immer wichtigere Rolle. Rund um das Thema Wärmepumpentechnik, wie beispielsweise von GB Kälte- & Wärmepumpentechnik Josef & Quirin Baumann GbR, verbreiten sich zahlreiche Mythen. Was ist wahr und was ist falsch? 

Mythos 1 – Die Wärmepumpentechnik eignet sich auch für den Neubau 

Auch beim Heizungstausch kommen immer öfter Wärmepumpen zum Einsatz. Die Wärmeabgabe über einen Heizkörper stellt dabei keine Hürde mehr da, sofern die Vorlauftemperatur 50 Grad Celsius nicht überschreitet. Bei höheren Vorlauftemperaturen arbeiten die Wärmepumpen nicht sehr effizient.  

Mythos 2 – Die Wärmepumpentechnik ist ein wahrer Stromfresser

Es ist zwar richtig, dass Wärmepumpen für den laufenden Betrieb Strom benötigen. Allerdings ist die Menge dabei deutlich geringer, als man am Anfang annimmt. Besonders effiziente Wärmepumpen erfordern nicht mehr als 20 Prozent Strom, um 100 Prozent Wärme zu erzeugen. Wenn man die laufenden Betriebskosten vergleicht, so ist die Wärmepumpen-Heizung deutlich günstiger. Danach folgen die Gas- und die Pellets-Heizung. Bei Wärmepumpen muss man dabei mit doppelt so hohen Betriebskosten rechnen.  

Mythos 3 – Eine Wärmepumpe rechnet sich nicht

Auf kurzer Sicht mag dieses Argument stimmen. Aber wenn man sich vor Augen führt, dass eine solche Anlage eine Investition auf langer Sicht ist, relativiert sich das Argument schnell von selbst. Wärmepumpen haben nur geringe Betriebskosten. Binnen zehn Jahren kann ein durchschnittliches Einfamilienhaus bis zu 12.000 Euro an laufenden Betriebskosten einsparen. Darüber hinaus kommt die Tatsache, dass eine Erdreich-Wärmepumpe eine Lebensdauer von durchschnittlich 30 Jahren hat. Andere Anlagen müssen deutlich früher saniert werden. Dementsprechend sind Erdreich-Wärmepumpen besonders wartungsarm und über 20 Jahre gesehen die beste und günstigste Alternative.   

Mythos 4 – Bei einer Umstellung der Heizung muss zuerst thermisch saniert werden.

Bei thermischen Sanierungen fallen in den meisten Fällen Kosten in Höhe von rund 60.000 Euro an. Aus dieser Sanierung ergibt sich eine jährliche Gesamtkosteneinsparung von rund elf Prozent im Jahr. Die Amortisationszeit einer solchen thermischen Sanierung für ein durchschnittliches Einfamilienhaus beträgt laut einer aktuellen Studie 33 Jahre.  

Wenn die Vorlauftemperaturen nicht höher als 50 Grad Celsius liegen, ist die Heizungsumstellung auf Wärmepumpen in den meisten Fällen sinnvoll. Die Investitionskosten betragen rund 35.000 Euro, dabei kann man mit einer jährlichen Gesamtkosteneinsparung von 35 Prozent rechnen. Die Umstellung der Heizung amortisiert sich schon nach zehn Jahren.  

Mythos 5 – Auf einem Erdkollektor wächst nichts

Auf dem Kollektor wächst Gras genauso gut wie Gemüse, Sträucher oder jede andere Pflanze. Nur tiefwurzelnde Pflanzen sollten nicht über den Kollektoren gepflanzt werden. Diese würden andernfalls den Erdkollektor behindern, darüber hinaus können sich die Pflanzen nicht optimal entwickeln.  

Mythos 6 – Der Kompressor hält nur zehn Jahre

Wenn der Kompressor richtig dimensioniert wurde und regelmäßig gewartet wird, hat der Kompressor eine Lebensdauer von ca. 50.000 Betriebsstunden, das entspricht einer Lebensdauer von 30 Jahren.

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Energie - überall und unsichtbar

Hallo ihr Lieben, willkommen auf meinem Blog. Erinnert ihr euch noch an den Energieerhaltungssatz? Er ist wahrscheinlich das Einzige, was ich aus dem Physikunterricht behalten habe. Die Vorstellung, dass Energie nie verschwindet, sondern nur umgewandelt wird, fand ich schon immer interessant. Und wenn man einmal die Augen aufmacht, stellt man fest, dass sie uns immer und überall begegnet. So ist es Energie, die unsere Lebensmittel kühl hält, das Auto zum Laufen bringt und dafür sorgt, dass wir auch am Abend Licht haben. Doch nicht nur in der Technik steckt Energie. Auch wir Menschen brauchen sie, um zu leben. Macht euch bereit für eine spannende Reise durch die Welt der Energie.

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